Mittwoch, 6. januar 2010 3 06 /01 /2010 00:08

Kurz vor Weihnachten - Donnerstag, 17ter Dezember – machten Joni und ich uns morgens auf den Weg nach Cusco (Peru).  Dies bedeutete eine zwoelfstuendige Busfahrt, die uns allerdings mit einigen Filmen und einem Semicama („Fast ein Bett“) versuesst wurden.

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Nach ein paar Stunden sind wir dann an der bolivianisch-peruanischen Grenze angekommen und mussten zunaechst unseren Ausreisestempel an der bolivianischen Seite abholen. Alles ging gut, was vielleicht auch unser katholisches Missionarskaertchen unterstuetzt hat. Wir Voluntaere sind ja hier katholische Missionare. Ob man katholisch ist oder eben nicht, das ist egal. Auch wenn Joni zum Beispiel evangelisch ist, war es fuer sein Visum einfacher, katholischer Missionar zu sein ;)

Soweit, so gut. Draussen angekommen, wollten wir wieder in unseren Bus einsteigen, der aber leider nicht mehr da war. Zuerst dachten wir, dass wir eben die Abfahrt verpasst haetten und jetzt an der Grenze feststecken wuerden. Doch dann wurde uns klar, dass wir alleine zu der peruanischen Grenzstation laufen mussten, bei der wir dann auch unseren Bus des Unternehmens ‚Nuevo Continente’ wieder antrafen. Dort brauchten wir dann einen peruanischen Einreisestempel, der ziemlich begehrt war. Wir mussten eine halbe Ewigkeit Schlange stehen und waren insgesamt geschlagene 2 Stunden offiziell weder in Peru, noch in Bolivien. Wir waren in dieser Zeit praktisch illegal unterwegs. :P

Bei unserer Rueckkehr war das Ganze uebrigens etwas krasser! Klar war uns, dass wir wieder sehr lange warten werden mussten. Keiner rechnete aber damit, dass sich nur zwei Grenzbeamte mit den Stempeln der Reisenden beschaeftigten. Der „Supergau“ war jedoch: Einer der zwei Beschaeftigten war eifrig am stempeln, waehrend der andere Mittagspause zu machen schien. Gemuetlich sass er vor dem Fernseher und schaute immer mal wieder laechelnd auf, wie sich die Warteschlange vervielfachte. 

Der Busfahrer meinte im Nachhinein, dass fuer 10Soles „Beschleunigungsgeld“ niemand haette so lange anstehen muessen.- Jaja, die Korruption!!

 

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Endlich abends um 21Uhr in Cusco angekommen, suchten wir unser Hostel Pirwa auf, indem wir meinen Bruder und seine Freundin, Gabor und Nadine getroffen haben.

 

Wir sind noch kurz etwas trinken gegangen und dann auch schon frueh ins Bett. 

 

 

 

 

 

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Am naechsten Tag ging es naemlich schon um 3Uhr morgens los zu der sagenumwobenen und beruehmtesten Ruinenstaette der Inka, Machu Picchu.

 

Schon um 8Uhr standen wir am Eingang der verlorenen Stadt, die waehrend der spanischen Besatzung als Zufluchtsort der Inka gedient haben soll.

 

 

 

 

Schon die Bilder von Machu Picchu sehen beeindruckend aus. Man kann es sich also nur erahnen, wie faszinierend es ist, vor diesem Weltkulturerbe zu stehen. 

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Hier sieht man den 'Stadtplan' Machu Picchus. Die Inka haben hier die Felsformationen um die Stadt in Stein gemeisselt.

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Am Samstag haben wir noch Cusco angeschaut und waren alle vier von der Kathedrale Cuscos beeindruckt. Obwohl normal keiner von uns von einer Kirche in die naechste springt, waren wir uns einig: dies muss eine der schoensten Kathedralen der Welt sein! Kopie-von-IMG_2419.JPG

                                                                  Leider war es verboten innen Bilder zu machen.

 

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Am Sonntag gingen wir das Ganze dann etwas gemuetlich an und haben einen Ausritt in der naeheren Umgebung Cuscos gemacht!  Mein Pferd war nun wirklich am gewieftesten und hat keine Abkuerzung ausgelassen, sodass wir so gut wie immer Kopf der (Pferde-)Mannschaft waren ;)

 

Am Montag sind wir dann schon wieder in La Paz angekommen.

Gabor und Nadine haben sich die Stadt und die naehere Umgebung angeschaut, waehrend Joni und ich ab Dienstag wieder arbeiten mussten.

 

Ich bin jetzt voruebergehend (alle Projekte - bis auf die 4 Hogare, also Jungenheim, Maedchenheim etc. – werden waehrend den bolivianischen Ferien geschlossen) im Casa Esperanza, dem Jungenheim der FAI. Macht Spass mit den Jungs Fussball zu spielen und Ausfluege zu machen.

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Am letzten Wochenende des Jahres sind dann Gabor, Nadine und ich nach Coroico, dem kleinen Doerfchen in den Yungas. Wir wanderten ein bisschen zu den Wasserfaellen. 

War ganz schoen und wir hatten auch, wie schon in Machu Picchu, super Wetter.

 

 

Morgen (6.Januar) fliegt die Haelfte der Voluntaere schon nach Santa Cruz.

Dort findet unser Zwischenseminar statt. –Kaum zu glauben, dass wir jetzt schon Halbzeit haben!! Das nächste halbe Jahr geht jetzt glaube ich ganz/viel zu schnell vorbei!!

 

Saludos,

David

 

PS: Noch allen ein frohes, neues Jahr =)

von David
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Freitag, 27. november 2009 5 27 /11 /2009 03:17




Vor ungefaehr einer Woche haben wir unsere Gruppenaktivitaet veranstaltet und sind nach Tiwanaku gefahren. Tiwanaku ist eine Ruinenstaette der Prae-Inka-Kultur, von welcher bis heute erst ca. 1% der Gesamtflaeche freigelegt wurde. Urspruenglich sollte Tiwanaku als Hafenstadt des Lago Titicacas dienen – doch daraus wurde nichts! Durch Verdunstung ist der See naemlich so stark geschrumpft, dass Tiwanaku heute ungefaehr 20 Km davon entfernt ist.


Auf den folgenden Bilder kann man ein bisschen unseren Ausflug nach Chu-Papina verfolgen. Mit Eltern der Escuela de Padres (Elternschule) – hauptsaechlich Cholitas sind wir in einen Park gefahren.





Wir Volunaere haben dann viel auf Kinder aufgepasst.











Hier sieht man, wie die Colitas
Fussball gespielt und andere
 Spiele gemacht haben.

Picknick:
Jeder hat an diesem Tag irgendwas zu Essen mitgebracht. Alles wurde dann in die Mitte gelegt und jeder konnte von allem probieren.
von David
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Donnerstag, 5. november 2009 4 05 /11 /2009 03:37

Letzten M ittwoch haben fuer den 'Día de los Muertos', wie es hier in Bolivien Tradition ist, Brot gebacken.

Unser Projekt                      -------------->

 

sollte fuer das ganze Casa de Paso Brot backen.

 

 

 

Deshalb sind wir dann extra in eine Baeckerei gegangen...


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


                             ...der Tag war wirklich ganz lustig =)








Vor ca. 2-3 Wochen haben wir eine unvergessliche Tour gemacht: Wir waren 6Stunden lang mit dem Quad unterwegs!! Den ersten Abschnitt sind wir ganz normal auf geteerten Strassen gefahren. Spaeter waren wir dann jedoch unterwegs... - ein Riesenspass!!
Mit den Fotos hat es aber nicht so gut geklappt. Wir hatten genug zu tun uns auf die Fahrt zu konzentrieren.... ;)














Hier steht 'mein' Quad'   ;)

                                                         Unterwegs waren Anna, Roger Chris, Joni und ich





        Ziemlich verstaubt war man nach der Tour auch ; )
von David
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Montag, 2. november 2009 1 02 /11 /2009 03:55

Dieses Wochenende haben wir unseren monatlichen Gruppenausflug gemacht und sind nach Cochabamba gefahren. Am Donnerstagabend ging es los und nach 8 Stunden sind wir dann in Cochabamba - der viertgroessten Stadt Boliviens - angekommen.

 

Am Freitag haben wir dann einen Abstecher zu den heissen Quellen Cochabambas gemacht, der meiner Meinung nach nicht wirklich weiterzuempfehlen ist!!

Ich hab mir eigentlich vorgestellt, dass wir in natuerlichen Quellbecken baden. Stattdessen war das Ganze eigentlich ein normaler Swimmingpool. Das einzig besondere war, dass das Wasser heiss war und nach fauligen Eiern gestunken hat.

 



Am Samstag hat unser komplettes Zimmer erst einmal verschlafen und so sind wir erst eine Dreiviertelstunde zu spaet

zum Fruehstueck gekommen und die Guids mussten am Ende eine ganze Stunde auf uns warten, bis es endlich losging: zur hoechsten Christusstatue (Cristo de la Concordia) der Welt. Doch zuerst mussten wir die 1200 Stufen hinaufsteigen, was bei der Hitze gar nicht so leicht war…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Statue...








 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Krissi und ich...

 

 

 

 

 

 

 

                                         Cristo de la Concordia

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                   Der Blick auf Cochabamba -

                                                                     aus den Ausblicksloechern des Jesús

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                        Auf dem Weg zu den warmen Quellen...

 

 

Die Stadtfuehrung:

 

Hier sieht man das Gefaengnis Cochabambas ;)   

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               und wir bei der Stadtfuehrung...

 

 

 

 

von David
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Donnerstag, 1. oktober 2009 4 01 /10 /2009 05:20

Am Wochenende war endlich mal wieder ein Ausflug in eine waermere Region Boliviens, die Yungas (Coroico) angesagt. Die Yungas, die etwa 2000m tiefer liegen als La Paz, sind eine Art Grenze zwischen dem Altiplano und dem Regenwald.

Am Samstagmorgen ging es schon frueh mit der dreistuendigen Busfahrt in das 85Km entfernte Coroico los. Wir hatten waehrend der Fahrt super Wetter und freuten uns auf die die Wasserfaelle Coroicos. Doch kaum sind wir dort angekommen, hat uns der hier immer ploetzlich einsetzende Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir haben uns jedoch die Laune nicht vermiesen lassen und sind trotz des Regens den Berg Uchumachi hinaufgewandert.

Hat sich jedenfalls noch richtig gelohnt, weil uns der grossartige Ausblick auf Coroico und die Taeler voll und ganz entschaedigt hat. 

Am Sonntagmorgen ging es dann mit Miro, unserem Guide auf Tour. Da es um diese Jahreszeit zu wenig Wasser fuer die Wasserfaelle hat (am besten besichtigt man die Wasserfaelle kurz nach der Regenzeit, also im Maerz), sind wir dann zum Río Negro (Schwarzer Fluss) gewandert.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier sieht man die Kokafelder, die auf unserer Tour waren. Auf dem Bild unten kann man Miro erkennen, der uns ueber alle Gefahren und ueber alles Wissenswerte aufgeklaert hat...

"Hier gibt es Schlangen. Wenn man von denen gebissen wird, dann hat man noch 15min zu leben..."

"Es gibt hier einebestimmte Fliegenart. Wenn sieihr Geschaeft auf die Haut von jemandem macht, so juckt das. Wenn man dann kratzt, dann kann man davon Herzatacken bekommen..."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                       In dem Fluss haben wir dann auch gebadet. Das war schoen erfrischend ;)

 

 

                                                           

                                                            Diese Abkuerzung war dann eher nicht so bequem ;)

 

 

 

Am Montag hatten wir noch einen Tag wegen der Kermese (ein Festtag der Fundación vom vergangenen Wochenende, an dem wir gearbeitet haben) frei. Wir sind an diesem Tag also noch einmal in den Pool und dann von Coroico zurueck nach La Paz gefahren.

Abends waren wir bei Padre José zum Pizzaessen eingeladen.

 

Gestern, am Dienstag sind wir Voluntaere mit Johanna(monatliche Gruppenaktivitaet) auf den Berg Chacaltaya. Die hoechste Stelle lag bei 5450m. Es hat dann noch angefangen zu schneien. Es war schon komisch, wenn man sich ueberlegt, dass ich mit Roger und Joni am Tag zuvor noch in Coroico war, wo sommerliche Temparaturen herrschten.

 

 

Heute Abend war hier in La Paz mal wieder „el clásico“.

Direkt nach der Arbeit sind wir dann zum Stadion. Es war eine richtig geile Stimmung. Das Stadion war ausverkauft, weil es das Halbfinale des bolivianischen Pokals war.

Unsere Mannschaft, Bolivar, hat sich am Ende mit 2:1 gegen „The Strongest“ (die ab der 70.Minute nur noch zu 9. waren) durchgesetzt. 

 

Also gut. 

Ich meld mich wieder!!

Macht’s alle gut.

Saludos, David 






Hier trinken wir einen jugo de limón…

 

 

 

                                                                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Wanderung auf den Berg Huchumachi am Samstag

wurde es etwas spaeter...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chacaltaya:

 

von David
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