Wednesday, 14. april 2010 3 14 /04 /Apr. /2010 22:35

Besuch aus Deutschland, Chile und den Staaten

 

Seit ca. einer Woche habe ich Besuch von Annze (ist fuer ein Jahr Au-pair in Denver, Colorado), Alex u. Tim (haben 9 Monate Bund hinter sich), Diego (reist insgesamt 5 Monate durch Chile, Bolivien, Peru) und Chrissy (arbeitet in Santiago de Chile in einem Kinderheim).

 

 

Da wir uns alle ca. ein ¾ Jahr nicht gesehen mehr gesehen haben und jeder in dieser Zeit etwas Anderes erlebt hat, hatten wir uns natuerlich viel zu erzaehlen: Anekdoten aus der Grundausbildung, Erlebnisse aus dem chilenischen Nationalpark Torres del Paine, amerikanische Eigenarten und Berichte des Erdbebens bei Concepción …

 

Da wir natuerlich auch etwas zusammen unternehmen wollten ging es letzten Mittwochabend ans ‚Terminal de Buses’. Nach 12 Stunden unbequemer Fahrt mit wenig Schlaf sind wir dann morgens im eiskalten Uyuni angekommen. Von dort aus haben wir dann unsere Tour in den Sala de Uyuni. Der Salar de Uyuni ist die groesste Salzsee der Welt.

Es ist beeindruckend mitten im Salar zu stehen und nichts anderes als Salz zu sehen.

 

- Der Nagel der nach einer Stunde Fahrt unseren ersten Platten verursacht hat

-  Uns wurde gezeigt, wie das Salz gewonnen und verarbeitet wird. 

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Hier haben wir auf der Insel Incuahuasi im Salar riesige Kakteen bestaunt.

 

-  Geschlafen haben wir in dieser Nacht in einem Salzhostel.

 

Am zweiten Tag haben wir vor allem Lagunen mit Flamingos gesehen und die landschaftliche Veraenderung innerhalb kurzester Zeit bewundert ;)

 

- Hier ein Teil der Salvador-Dalí-Wueste, eine Steinwueste in dem Nationalpark Eduardo Abaroa.

 

 

Kalt wurde es dann am Morgen des dritten Ausflugtages im Nationalpark Eduardo Abaroa. Trotz Handschuhe, Muetze und warmer Jacke war es viel zu kalt.

Unser erstes Tageshighlight: Geysire (’heisse Quellen’). Ueberall dampfte es nur noch und man hoerte es blubbern.

 

Hier sind wir ueber einen ‚kuenstlichen’ Geysir gesprungen…

 

Danach haben wir uns in warmen Wasserquellen wieder aufgewaermt bevor wir zu weiteren Lagunen des Nationalparks gefahren sind.

 

 

Bevor wir abends wieder nach La Paz zurueckgefahren sind, waren wir noch essen. Da Diego und ich jedoch eine legendaer kleine Familienpizza bekommen haben, mussten wir die ganze Busfahrt ueber hungern ;)

In La Paz angekommen war ein grosses Durcheinander auf dem Terminal. Kurz darauf war Tims Rucksack verschwunden. Pass, Handy, Mp-3-player. Alles weg.

Das war aergerlich, weil wir alle 6 ungefaehr zusammen gestanden sind und keiner von uns etwas gemerkt hat!

 

Am Montagmorgen ging es bei uns weiter mit der ’Deathroad’ oder ’el camino de la muerte’, die offiziell als die gefaehrlichste Strasse der Welt gilt.

Diese Strasse fuhren wir in Begleitung unseres Fuehrers mit dem Fahrrad hinunter…

 

Danach verbrachten wir 1 ½ Tage in Coroico und haben um die Stadt kleine Ausfluege zu Wasserfaellen und einem Fluss gemacht.

Spaeter ging es wieder nach La Paz, damit Diego und Chrissy ihren Ausflug auf den Machu Picchu reservieren lassen konnten.

 

 

Hier sind noch ein paar Bilder von der Isla del Sol. Joni und ich haben das nachgeholt, was wir das letzte Mal nicht in Angriff genommen hatten. Wir sind vom Sueden der Insel in den Norden gelaufen…

 

Macht’s alle gut!

 

Bis dann,

David

von David
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Thursday, 4. march 2010 4 04 /03 /März /2010 04:27

Heute finde ich endlich wieder einmal die Zeit einen Blogeintrag zu machen.

Evo Morales und seine Partei MAS hatten ein Gesetz auf den weg gebracht, das Trunkenheit am Steuer verbietet. Da die (Mini-)Busfahrer jedoch nicht mit dieser Verordnung einverstanden sind, streiken sie heute und morgen. Da es fuer uns Volontaere zu gefaehrlich gewesen waere heute ins Zentrum zur Arbeit zu gehen, sind wir deshalb zu Hause geblieben. Schon irgendwie lustig, dass die Busfahrer im Prinzip ganz La Paz fuer 2 Tage lahm legen koennen…das ist eben Bolivien.

 

 

Fuer das Zwischenseminar sind wir Volontaere Anfang Januar nach Santa Cruz de la Sierra. Es war schoen und interessant zugleich, dass wir Fundación-Volontaere (10 Teilnehmer) uns mit ca. 25 anderen Freiwilligen - aus ganz Suedamerika - ueber unsere ersten 6 Monate austauschen konnten. Viele von ihnen haben Probleme. Einige werden kontrolliert, wenn sie ihre Wohnung verlassen, haben keinen Ansprechpartner und auch ihre Arbeitsbedingungen lassen oft zu wuenschen uebrig. Waehrend dieser Woche wurde mir bewusst, dass wir es ganz gut erwischt haben bei der Fundación.

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Unabhaengig vom Seminar haben wir auch einige Ausfluege um Santa Cruz gemacht. Wir besuchten das Mariposario (Schmetterlingshaus), in dem wir viele Pflanzen und Tiere gesehen haben. Vor allem haben wir uns aber in den Schwimmbecken oder den Liegestuehlen ausgeruht.

 

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Neben dem Mariposario haben wir die erlebnisreichste Taxifahrt unseres Lebens in

Richtung Lomas de Arena (Sandduenen) gemacht. Wir quetschten uns zuerst zu 12 in ein 8-er Taxi. Um es uns dann bequemer zu machen, sind zwischenzeitlich Jonathan und Chris auf dem Dach weitergefahren.

Hier in Bolivien ist gerade Regenzeit. Deshalb mussten wir durch immer tiefere Pfuetzen fahren. Einmal kam das Wasser sogar bis zur Motorhaube hoch.

Dann kam es, wie es eigentlich schon viel frueher haette kommen muessen: Unser Taxi ist steckengeblieben. Wir mussten alle aussteigen, schieben und durch die naechsten groesseren Pfuetzen laufen.CIMG2313.JPG

 

Bei den Duenen angekommen sind wir dann herumgelaufen, die Duenen hinuntergesprungen und haben in einer Lagune gebadet. Das Wetter war zudem recht gut.CIMG2342.JPG

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Auf der Rueckfahrt hat der Taxifahrer dann ein Teil Schutzblech des Autobodens aufgesammelt. Ein Stein muss diesen Teil weggerissen haben. ;) 

Alles in allem war das ein sehr erlebnisreicher und schoener Tag.

 

Am letzten Januarwochenende, war die Zeit dann schon wieder reif fuer einen Kurztrip. Weil wir uns einfach entspannen wollten, sind wir an die Pazifikkueste Chiles (Arica). Da bei uns in La Paz zur Zeit Regenzeit ist, kam es uns sehr entgegen, dass es in Arica nur einmal im Jahr fuer wenige Minuten regnet. Es soll eine der trockensten Regionen der Welt sein.

Logischerweise hatten wir sehr gutes Wetter. Wir haben am Strand gechillt und uns mit einem Bodyboard auf den Wellen vergnuegt.

Ca. 9h sind wir mit dem Bus dann wieder von Arica nach La Paz gefahren. Landschaftlich war dies die bisher schoenste Busfahrt hier in Suedamerika. IMG 2521CIMG2684

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Die Fasnetshochburg hier in Bolivien ist Oruro, weshalb wir uns vor ca. 3 Wochen in die 3h von La Paz entfernte Carnavalstadt aufmachten. Weitestgehend wurde ich jedoch enttaeuscht. SN856744-1.JPGSN856766-1.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sassen hauptsaechlich auf der Tribuene, um den (schoenen) Umzug anzusehen. Es gab keine Bars wie bei uns, in denen gefeiert wurde. Die Leute sahen sich den Umzug von frueh morgens bis spaet in die Nacht an. Weiter ging nicht viel

  IMG 2709

Unser Volontaersausflug  des Monats Maerz nutzten wir, um auf den Muela del Diablo zu wandern. IMG_2695.JPG

 


 

Macht es alle gut.

 

Saludos, Davíd

von David
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Wednesday, 6. january 2010 3 06 /01 /Jan. /2010 00:08

Kurz vor Weihnachten - Donnerstag, 17ter Dezember – machten Joni und ich uns morgens auf den Weg nach Cusco (Peru).  Dies bedeutete eine zwoelfstuendige Busfahrt, die uns allerdings mit einigen Filmen und einem Semicama („Fast ein Bett“) versuesst wurden.

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Nach ein paar Stunden sind wir dann an der bolivianisch-peruanischen Grenze angekommen und mussten zunaechst unseren Ausreisestempel an der bolivianischen Seite abholen. Alles ging gut, was vielleicht auch unser katholisches Missionarskaertchen unterstuetzt hat. Wir Voluntaere sind ja hier katholische Missionare. Ob man katholisch ist oder eben nicht, das ist egal. Auch wenn Joni zum Beispiel evangelisch ist, war es fuer sein Visum einfacher, katholischer Missionar zu sein ;)

Soweit, so gut. Draussen angekommen, wollten wir wieder in unseren Bus einsteigen, der aber leider nicht mehr da war. Zuerst dachten wir, dass wir eben die Abfahrt verpasst haetten und jetzt an der Grenze feststecken wuerden. Doch dann wurde uns klar, dass wir alleine zu der peruanischen Grenzstation laufen mussten, bei der wir dann auch unseren Bus des Unternehmens ‚Nuevo Continente’ wieder antrafen. Dort brauchten wir dann einen peruanischen Einreisestempel, der ziemlich begehrt war. Wir mussten eine halbe Ewigkeit Schlange stehen und waren insgesamt geschlagene 2 Stunden offiziell weder in Peru, noch in Bolivien. Wir waren in dieser Zeit praktisch illegal unterwegs. :P

Bei unserer Rueckkehr war das Ganze uebrigens etwas krasser! Klar war uns, dass wir wieder sehr lange warten werden mussten. Keiner rechnete aber damit, dass sich nur zwei Grenzbeamte mit den Stempeln der Reisenden beschaeftigten. Der „Supergau“ war jedoch: Einer der zwei Beschaeftigten war eifrig am stempeln, waehrend der andere Mittagspause zu machen schien. Gemuetlich sass er vor dem Fernseher und schaute immer mal wieder laechelnd auf, wie sich die Warteschlange vervielfachte. 

Der Busfahrer meinte im Nachhinein, dass fuer 10Soles „Beschleunigungsgeld“ niemand haette so lange anstehen muessen.- Jaja, die Korruption!!

 

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Endlich abends um 21Uhr in Cusco angekommen, suchten wir unser Hostel Pirwa auf, indem wir meinen Bruder und seine Freundin, Gabor und Nadine getroffen haben.

 

Wir sind noch kurz etwas trinken gegangen und dann auch schon frueh ins Bett. 

 

 

 

 

 

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Am naechsten Tag ging es naemlich schon um 3Uhr morgens los zu der sagenumwobenen und beruehmtesten Ruinenstaette der Inka, Machu Picchu.

 

Schon um 8Uhr standen wir am Eingang der verlorenen Stadt, die waehrend der spanischen Besatzung als Zufluchtsort der Inka gedient haben soll.

 

 

 

 

Schon die Bilder von Machu Picchu sehen beeindruckend aus. Man kann es sich also nur erahnen, wie faszinierend es ist, vor diesem Weltkulturerbe zu stehen. 

  IMG 2370

 

Hier sieht man den 'Stadtplan' Machu Picchus. Die Inka haben hier die Felsformationen um die Stadt in Stein gemeisselt.

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Am Samstag haben wir noch Cusco angeschaut und waren alle vier von der Kathedrale Cuscos beeindruckt. Obwohl normal keiner von uns von einer Kirche in die naechste springt, waren wir uns einig: dies muss eine der schoensten Kathedralen der Welt sein! Kopie-von-IMG_2419.JPG

                                                                  Leider war es verboten innen Bilder zu machen.

 

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Am Sonntag gingen wir das Ganze dann etwas gemuetlich an und haben einen Ausritt in der naeheren Umgebung Cuscos gemacht!  Mein Pferd war nun wirklich am gewieftesten und hat keine Abkuerzung ausgelassen, sodass wir so gut wie immer Kopf der (Pferde-)Mannschaft waren ;)

 

Am Montag sind wir dann schon wieder in La Paz angekommen.

Gabor und Nadine haben sich die Stadt und die naehere Umgebung angeschaut, waehrend Joni und ich ab Dienstag wieder arbeiten mussten.

 

Ich bin jetzt voruebergehend (alle Projekte - bis auf die 4 Hogare, also Jungenheim, Maedchenheim etc. – werden waehrend den bolivianischen Ferien geschlossen) im Casa Esperanza, dem Jungenheim der FAI. Macht Spass mit den Jungs Fussball zu spielen und Ausfluege zu machen.

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Am letzten Wochenende des Jahres sind dann Gabor, Nadine und ich nach Coroico, dem kleinen Doerfchen in den Yungas. Wir wanderten ein bisschen zu den Wasserfaellen. 

War ganz schoen und wir hatten auch, wie schon in Machu Picchu, super Wetter.

 

 

Morgen (6.Januar) fliegt die Haelfte der Voluntaere schon nach Santa Cruz.

Dort findet unser Zwischenseminar statt. –Kaum zu glauben, dass wir jetzt schon Halbzeit haben!! Das nächste halbe Jahr geht jetzt glaube ich ganz/viel zu schnell vorbei!!

 

Saludos,

David

 

PS: Noch allen ein frohes, neues Jahr =)

von David
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Friday, 27. november 2009 5 27 /11 /Nov. /2009 03:17




Vor ungefaehr einer Woche haben wir unsere Gruppenaktivitaet veranstaltet und sind nach Tiwanaku gefahren. Tiwanaku ist eine Ruinenstaette der Prae-Inka-Kultur, von welcher bis heute erst ca. 1% der Gesamtflaeche freigelegt wurde. Urspruenglich sollte Tiwanaku als Hafenstadt des Lago Titicacas dienen – doch daraus wurde nichts! Durch Verdunstung ist der See naemlich so stark geschrumpft, dass Tiwanaku heute ungefaehr 20 Km davon entfernt ist.


Auf den folgenden Bilder kann man ein bisschen unseren Ausflug nach Chu-Papina verfolgen. Mit Eltern der Escuela de Padres (Elternschule) – hauptsaechlich Cholitas sind wir in einen Park gefahren.





Wir Volunaere haben dann viel auf Kinder aufgepasst.











Hier sieht man, wie die Colitas
Fussball gespielt und andere
 Spiele gemacht haben.

Picknick:
Jeder hat an diesem Tag irgendwas zu Essen mitgebracht. Alles wurde dann in die Mitte gelegt und jeder konnte von allem probieren.
von David
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Thursday, 5. november 2009 4 05 /11 /Nov. /2009 03:37

Letzten M ittwoch haben fuer den 'Día de los Muertos', wie es hier in Bolivien Tradition ist, Brot gebacken.

Unser Projekt                      -------------->

 

sollte fuer das ganze Casa de Paso Brot backen.

 

 

 

Deshalb sind wir dann extra in eine Baeckerei gegangen...


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


                             ...der Tag war wirklich ganz lustig =)








Vor ca. 2-3 Wochen haben wir eine unvergessliche Tour gemacht: Wir waren 6Stunden lang mit dem Quad unterwegs!! Den ersten Abschnitt sind wir ganz normal auf geteerten Strassen gefahren. Spaeter waren wir dann jedoch unterwegs... - ein Riesenspass!!
Mit den Fotos hat es aber nicht so gut geklappt. Wir hatten genug zu tun uns auf die Fahrt zu konzentrieren.... ;)














Hier steht 'mein' Quad'   ;)

                                                         Unterwegs waren Anna, Roger Chris, Joni und ich





        Ziemlich verstaubt war man nach der Tour auch ; )
von David
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